Luiza Borac piano
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Passion, sensitivity and amazing technical control
are the words that sum up Luiza Borac’s performance
BBC Music Awards April 2007

Als Gewinnerin des BBC Award 2007 und von über 30 renommierten Preisen und Auszeichnungen hat Luiza Borac mit ihrer souveränen Bühnenpräsenz, ihren leidenschaftlichen Interpretationen und ihrer stupenden Technik internationale Anerkennung errungen.

Ihre heimatlichen Wurzeln liegen im rumänischen Rm. Valcea, am Fuß der Karpaten; dort hat sie mit vier Jahren angefangen Klavier zu spielen. Mit neun Jahren kam sie in das strenge Enescu Musikinternat für hoch begabte Kinder in Bukarest und erhielt mit 23 Jahren von der Musikakademie das Solisten Diplom mit höchster Auszeichnung.

1984 gewann sie die Internationalen Klavierwettbewerbe in Sennigallia, Italien und Barcelona, Spanien. Kurz danach erhielten alle Künstler von der kommunistischen Regierung ein generelles Reiseverbot in das westliche Ausland.

Nach der rumänischen Revolution ermöglichte ihr 1992 ein Stipendium von der Chopin Gesellschaft Hannover das Studium in der Solistenklasse der Hochschule für Musik und Theater Hannover, das sie 1999 mit der höchsten Auszeichnung abschloss. Weitere Meisterkurse an der Juillard School of Music New York, der Como International Piano Foundation, den Holland Music Sessions und der Salzburger Internationalen Sommerakademie vervollständigten ihr Studium.

Luiza Borac sorgte für Furore, als sie 1991 im Kieler Schloss für den erkrankten Pianisten Svjatoslav Richter während des Schleswig-Holstein Musik Festivals einsprang und sich geradezu euphorische Kritiken erspielte. Im gleichen Jahr wurde sie Preisträgerin des Internationalen George Enescu Klavierfestivals und erhielt den Rumänischen Kritiker Preis.
1995 war sie Preisträgerin des Holland Music Sessions Concert Artists mit mehreren Konzerten im Concertgebouw Amsterdam und Holland.

1997 gewann sie jeweils den ersten Preis beim Mendelssohn Wettbewerb des Preußischen Kulturbesitzes Berlin und beim Internationalen Klavierwettbewerb in Viotti-Valsesia, Italien. 1999 trat sie beim Young Artists International Festival in Los Angeles auf und im gleichen Jahr begeisterte sie Open Air 10 000 Zuhörer in Hannover mit ihrer Interpretation von Chopins und Liszt Klavierkonzerten.

2000 gewann sie den Carnegie Hall Debüt Preis in New York, wo sie mit Werken von Brahms, Schubert, Schumann und Ravel glänzte, und 2002 den 1. Preis Prix d’Oslo, den Publikumspreis und den Grieg Interpretationspreis des Concours Grieg Oslo.

Weitere Auszeichnungen waren 1998 die Silbermedaille beim Internationalen Gina Bachauer Klavierwettbewerb in Salt Lake City, der Henry Havergal Memorial Prize in Glasgow, das Stipendium des Internationalen Richard Wagner Verbands, Bayreuth, Preise beim Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Göttingen sowie Förderpreise des Mozarteum Salzburg, Tomassoni Wettbewerbs Köln und der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn.

2004 debütierte sie beim Aldeburgh Festival of Music and the Arts in Großbritannien mit Solo Werken von Schumann, Webern und Enescu.

Für ihr Enescu-Projekt bekam Luiza Borac das Dorothea-Erxleben Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen, dass ihr half die Musik des rumänischen Komponisten George Enescu (1881-1955) in Deutschland bekannter zu machen.

Ihre CD Einspielung der Klaviersuiten von George Enescu für AVIE Records aus dem Jahr 2003, erhielt große internationale Anerkennung: „excellent playing“ Gramophone, „formidable interpreter“ San Francisco Chronicle, „best performance“ BBC Music Magazine und wurde durch das führende Fachblatt Fono Forum mit der höchsten Wertung von fünf Sternen sowie mit dem Stern des Monats ausgezeichnet.

2005 erschien ihre nächste CD Einspielung für Avie Records: Wanderer mit Werken von Schubert und Liszt. Die Kritik: - ‚impressive mastery, pianist of enviable professionalism’ Grammophone, ‚sicheren Gespür für Spannung und Entspannung...leuchtende Klänge’ Fono Forum, ‚mercurial readings and prismatic colours’ Fanfare.

Mit ihrem nächsten Doppel-CD Album George Enescu Vol. 2 bei Avie Records vervollständigte Luiza Borac 2006 die Einspielung des gesamten Klavierwerkes von George Enescu. Es ist zur Zeit die einzige Aufnahme in dieser Form. Die CD - ‚spectacularly played and recorded’ Los Angeles Times - wurde in März 2006 als Cover Story für die führende USA Klassik CD Zeitschrift Fanfare ausgewählt und wurde mit einem Interview Artikel im Fono Forum 2006 präsentiert.

Mit der Enescu Vol.2 CD gewann Luiza Borac den renommierten BBC Music Magazine Award 2007 für die beste instrumentale Klassik Einspielung des Jahres. Die CD-Aufnahme wurde von einer Fachjury des BBC Music Magazines und von 40.000 online Zuhörern aus 1500 CDs ausgewählt. Weitere Award-Träger 2007 waren Concertgebouw Amsterdam, London Symphony Orchestra, Helsinki Philharmonic Orchestra und Glyndebourne Oper. In der Laudatio der BBC Award Jury wurde folgendes festgehalten: “With this set Luiza Borac illuminates some extraordinary, richly inventive piano music with subtle but absolute mastery. This is a set to place Enescu among great composers, superbly, idiomatically played, vehemently recommended” BBC Award 2007Jury.

Im Dezember 2006 trat Luiza Borac im Bukarester Schloss Cotroceni als musikalischer Gast des rumänischen Präsidenten auf. Zwei Wochen später spielte sie beim Gala Konzert zum Beitritt Rumäniens in die EU.

2007 erhielt sie den Rumänischen Musikpreis für die Verbreitung der rumänischen Musik in der Welt und trat im selben Jahr beim Internationalen Enescu Festival in Bukarest auf. Das Konzert wurde live im Radio und TV übertragen, und in der Serie der TV Festival Portraits mit Valery Gergiev, Barbara Hendricks, Christoph Eschenbach, Daniel Barenboim and Pinchas Zukerman aufgenommen, dass die Regisseurin Sanda Visan während des Enescu Festivals für die Romania TV produzierte.

Im Oktober 2007 wurde Luiza Borac Finalistin des Prometheus Preises, Fundatia Anonimul in Rumänien für das beste Debüt des Jahres.

Zu den Lehrern von Luiza Borac zählten Lavinia Coman und Gabriel Amiras in Rumänien, später Karl-Heinz Kämmerling in Deutschland, sowie Karl-Ulrich Schnabel, Murray Perahia , Radu Lupu, Ion Buzea, Leon Fleisher, Fou Ts’ong, Noretta Conci, Dmitri Bashkirov.

Luiza Borac gab Klavierabende in der Carnegie Weill Hall New York, Steinway Hall New York und London, Concertgebouw Amsterdam, NDR Hamburg, Kölner Philharmonie, Palais Pallfy Wien, Puccini Saal Mailand, Athenaeum Bucharest und gastierte bei internationalen Festivals wie dem Prokofjew Festival im Barbican Centre London, Schleswig-Holstein Musik Festival, Grieg Festival Oslo, den Chopin Festivals Wien und Mailand, dem Pontino Festival.

Sie spielte als Solistin mit dem Netherlands Philharmonic Orchestra Amsterdam, der Philharmonie der Nationen unter Justus Frantz, dem Radio Orchester Bukarest, dem WDR Orchester Köln, der Magdeburger Philharmonie, dem Utah Symphony Orchestra u.a.
Ihre CD Aufnahmen sind bei BMG Ariola, Ambitus und Avie Records erschienen, darüber hinaus nahm sie an zahlreichen europäischen und amerikanischen CD-, Funk- und Fernsehproduktionen teil.

Zu ihrer Unterrichtstätigkeit gehören Dozenturen an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, am Salzburger Mozarteum im Rahmen der Internationalen Sommerakademie sowie Meisterkurse weltweit.

Konzerte mit Lesungen aus der klassischen Lyrik oder Briefen der Komponisten sowie Kammermusik Konzerte nehmen einen wichtigen Platz in den Konzertprogrammen von Luiza Borac ein. So ergab sich die Zusammenarbeit mit Hanjo Kesting, Frank Arnold, Christoph Bantzer, Hans Korte, Dieter Mann, Hans-Martin Ritter, Gabriel Woolf, Belcea und Szymanowski Quartetts, LPO Chamber Music Group, Justus Frantz, Marianne Henkel-Adorjan, Jan-Henrik Behnken, Patricia Kopatchinskaja, Tomasz Tomaszewski, Catalin Ilea, Sherban Lupu, Mirel Iancovici u.a.

Luiza spielte mehrere Benefizkonzerte für die Straßen- und Waisenkinder Rumäniens. Die Tournee 1991 Romanian Relief durch Großbritannien mit Konzerten im Barbican Centre London und in der Coventry Cathedral sowie eine größere Aktion der Melanchthon Kirchengemeinde Hannover im Jahr 2000 ermöglichten Spenden direkt vor Ort in Rumänien.