PIANIST PLAYS ON AS SPOTLIGHT CRASHES

 

January 9, 2018 by norman lebrecht

SLIPDISC

 


We hear that Luiza Borac’s performance of the Liszt concerto at Bad Kissingen this weekend had more than its usual share of Blitz und Donner.

As the conductor Gerd Schaller pointed to the triangle section, a huge spotlight blew out with a bang.

Neither Luiza nor the National Theatre Orchestra of Prague batted an eyelid.

KISSINGER WINTERZAUBER                                 Der Knaller im Klavierkonzert

Im Franken, 8.1.2018

Der Knaller im Klavierkonzert

"Beim letzten Konzert des Kissinger Winterzaubers krachte ein Scheinwerfer auf die Bühne - die Profis ließen sich nicht aus dem Konzept bringen

 

Ein kurzes Flackern über Posaunen und Trompeten, ein lauter Knall, eine kurze Schrecksekunde mit besorgten Blicken der Blechbläser hinauf zur Holzdecke über ihnen, hinunter auf den Boden. Nichts war heruntergefallen, alles heil. Klaviersolistin und Symphonieorchester des Nationaltheaters Prag spielten in absoluter Konzentration weiter, als sich der eine der beiden hinteren Riesenscheinwerfer über der Bühne des Max-Littmann-Saals mitten in Franz Liszts Klavierkonzert effektvoll verabschiedete. Absolute Profis halt, die sich von den Störversuchen noch so großer technischer Geräte nicht aus dem Takt bringen lassen. 

 

Aus der rumänischen Virtuosenschule des George Enescu-Musikgymnasiums in Bukarest stammt die Pianistin Luiza Borac, die in den Konzertsälen von London, Amsterdam und New York und bei vielen renommierten Festivals begeistert hat, nicht nur mit den bekannten Stücken des Klavierrepertoires, sondern auch mit Kompositionen des 20. Jahrhunderts wie etwa von ihrem Landsmann George Enescu oder Dinu Lipatti. Solche große Erfahrung und Abgeklärtheit bekommen Franz Liszts "Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur außerordentlich gut. Denn wie seinem Komponisten Liszt allgemein hängt auch diesem das abwertende Vorurteil eines Primats der Virtuosität über dem musikalischen Gehalt an, und so dient es vielen Pianisten lediglich zur Ausstellung ihrer staunenswerten Fingerfertigkeit. Nach 20-jähriger Arbeit schuf Liszt aus einigen Skizzen eine eng mit dem Orchesterpart verzahnte zyklische Komposition mit einem häufig wiederkehrenden prägnanten Thema. Luiza Borac spielte die hochvirtuosen, zum Teil solistischen pianistischen Schmankerl mit großer Ruhe und Sicherheit, konzertierte aber auch aufmerksam und in gewitzter Dialogführung mit den Orchesterstimmen, gab etwa im 1. Satz mit den dramatischen Oktaven den Ton vor, um dann in einen fröhlichen Dialog mit den Holzbläsern zu treten. 

 

Orchester und Solistin interpretierten einen Liszt ohne die großen Showeffekte, vielmehr als eine spannende Auseinandersetzung mit den immer wieder aufgenommenen Themen des Werks, was sowohl die Präzision des Zusammenspiels als auch ein gemeinsames Gestalten der lyrischen wie der explosiv dramatischen Stellen zum Vergnügen werden ließ. Da das heftig applaudierende Publikum die Pianistin nicht ohne Zugabe gehen ließ, spielte sie Franz Liszts Transkription von Franz Schuberts "Ave Maria" mit einer bei dem von pianistischen Schwierigkeiten gespickten staunenswert ruhigen und klaren Betonung des Melodieparts, eine schöne Hommage an die Gottesmutter zum Ende der Weihnachtszeit."

Pianistin erntet viele Bravo-Rufe

Remscheider General-Anzeiger

18 December 2017

 

Pianistin erntet viele Bravo-Rufe

 

Luiza Borac spielte Chopin, Liszt und Bach.

 

Es war das Weltklassik-Konzert vor Weihnachten, und passend dazu trat Pianistin Luiza Borac im festlich roten Kleid auf. Ein Fest war auch ihr Spiel, das das Klavier zum Singen brachte. Mit fließendem Legato folgte die Rumänin ihrem Landsmann, dem Jahrhundertpianisten Dinu Lipatti (1917-1950). Zum 100. Geburtstag hat sie ein Programm mit Lipattis Favoriten Chopin und Liszt zusammengestellt.

In der Klosterkirche begeisterten sich 80 Zuhörer für die kontrastreiche Kombination. Walzer ziehen sich durch Chopins Werk, und der perfekteste von ihnen ist wohl der Walzer opus 42. Borac eröffnete den Tanz mit prägnanten Trillern, die sich in eine leichthändige Melodie verwandelten. Sie waren die Basis für brillant ausformulierte Verzierungen und Läufe, abgeschlossen mit einer vollgriffigen Coda. Nach der Pause fasste sie Liszts facettenreiches Werk bündig zusammen. Höhepunkt war Liszts Lesart der Wilhelm-Tell-Ouvertüre von Rossini. Andere Musiker hätten sich hier vielleicht „ausgetobt“. Nicht so Luiza Borac, die auch hier die poetischen Qualitäten der Musik herausstellte. Beeindruckend tobte auch in ihrer Version ein Unwetter, und das Finale wuchs zum volltönenden Galopp an. Genauso bedeutsam war hier aber auch das Undramatische. Daraus formte sie ein stimmiges Klangbild, das die Zuhörer mit Bravo-Rufen feierten. Auch mit der Zugabe ehrte Borac Lipatti: Die Klavierbearbeitung von Bachs „Schafe können sicher weiden“ spielte sie in schlanken Tönen. von Daniel Dickhans

Seal tackles jazz and pianist Luiza Borac pays tribute to composer George Enescu in new albums

THE STRAITS TIMES
LIFESTYLE

December 2017
Classical

Inspirations and Dreams 2 CD

 

5 Stars

This double-disc album is Romanian pianist Luiza Borac's tribute to her compatriot, violinist-composer and polymath George Enescu (1881-1955), or Georges Enesco in the Gallicised version of his name.

Enescu, who is probably best known as Yehudi Menuhin's teacher and mentor, studied in Paris during the turn of the 19th century and kept company with the likes of Debussy, Ravel and Nadia Boulanger. This heady era of musical experimentation and emerging modernism is celebrated by works such as Debussy's 12 Etudes, Ravel's Gaspard De La Nuit and La Valse, all repertoire staples, which Borac performs with virtuosic flair and stylistic sophistication.

Rarities include first recordings of two waltzes and a four-voiced Fugue by Enescu which, although derivative, are charming and well-crafted. Who would have thought that Enescu would have written piano transcriptions of Sarasate's Gypsy Airs (originally for violin) or his rip-roaring First Romanian Rhapsody? These are unusual takes which do not sound completely idiomatic, but make for enjoyable listening. Equally pleasurable are the Five Bagatelles by fellow countryman Marcel Mihalovici. This curious collection is rounded up with a lively performance of Schumann's Piano Concerto with the Romanian National Radio Orchestra and a two-minute encore of Ahnung, a fragment discarded from Kinderszenen (Scenes Of Childhood) that was discovered in 2009 and premiered by Borac.

Weltklasse-Pianistin begeistert in Schwelm

29.11.2017

Einen besonderen Leckerbissen bekam das Publikum im Haus Martfeld zu Gehör: Weltklasse-Pianistin Luiza Borac.

Die internationale Musikpresse überschlägt sich, wenn es um Luiza Borac und ihr Klavierspiel geht. Sie hat unzählige Preise und Auszeichnungen erhalten – unter anderem den BBC Music Magazine Award für ihre Einspielungen der Klavierwerke von George Enescu. Daher kurz und knapp: Es stimmt – sie ist Spitze!

Charmante Künstlerin

Die charmante Künstlerin sagt im Gespräch sofort: „Schreiben sie nicht über mich, schreiben sie über Dinu Lipatti.“ Der rumänische Pianist und Komponist Dinu Lipatti (1917-1950) liege ihr sehr am Herzen: „Er war nicht von dieser Welt.“ Dieses Jahr wäre sein 100. Geburtstag und ihm zu Ehren hat sie das Programm gewidmet. Er starb bereits im Alter von 33 Jahren an den Folgen der Hodgkin Krankheit nach einem intensiven musikalischen Leben.

Die Künstlerin brachte Lipatti dem Publikum auf ihre eigene charismatische Art und Weise nahe und ließ ihn lebendig werden. Sie berücksichtigte an diesem Abend Lipatti sowohl als Pianist als auch als Komponist. Herbert von Karajan sagte über ihn „Es war nicht mehr Klavierspiel, es war Musik, losgelöst von jeder Erdenschwere“. Die Pianistin spielte im Haus Martfeld aus seinem Repertoire Werke von Johann Sebastian Bach, Frederic Chopin und Franz Liszt. Der Komponist Lipatti wurde mit zwei seiner bedeutendsten Originalkompositionen gewürdigt – Nocturne a-moll und Sonatine für die linke Hand. Die Sonatine entstand angeblich aus einer Not heraus – Lipatti sei das Notenpapier ausgegangen, so dass er nur noch Blätter für eine Hand gehabt habe. Gleichwohl lieferte sie den Gesprächsstoff in der Pause: „War das wirklich nur mit der linken Hand gespielt?“ Viele trauten ihren eigenen Ohren nicht, denn es klinge wie mit beiden Händen gespielt – so vollmundig. Spätestens hier war klar, warum Luiza Borac zur Weltklasse gezählt wird und was für ein überragender Komponist Dinu Lipatti war.

Zur allgemeinen Freude erweiterte die Pianistin überraschend das Programm um zwei Klavierstücke, die sie vor kurzem „nach einer Reihe von magischen Zufällen“ von dem zeitgenössischen Komponisten György Kurtág geschenkt bekommen habe.

Kurtág gilt (neben György Ligeti) als der bedeutendste ungarische Komponist nach 1945. Borac wählte, selbst etwas aufgeregt, Schwelm als Ort der Welturaufführung. Es war das einzige Mal, dass sie sich an den Notenblättern orientierte. Die beiden Stücke waren so frisch entstanden, dass sie noch keinen offiziellen Namen bekommen haben. Hinter beiden steckt aber eine besondere Geschichte bzw. die Widmung für bestimmte Personen – so entstand eines zum 90. Geburtstag seiner Frau und basiert auf einem in Ungarn sehr bekannten Weihnachtslied.

 

21 and 23 September 2017 George Enescu Festival

FESTIVALUL INTERNATIONAL „GEORGE ENESCU” LA TIMISOARA

Concertul pentru pian si orchestrã de Valentin Gheorghiu, cu Luiza Borac

Concertul dirijat de Rumon Gamba, a avut-o ca protagonistã pe pianista Luiza Borac – laureatã, în anul 1991, a Concursului International „George Enescu” – în Concertul pentru pian si orchestrã de Valentin Gheorghiu, o partiturã de referintã pentru literatura pianisticã româneascã...

Luiza Borac a impresionat prin rafinamentul tuseului, ce a generat, în sonoritãtile doinite din partea a II-a, adevãrate arabescuri cromatice si dinamice (remarcabilã sincronizarea cu ansamblul orchestral), într-un neobisnuit si expresiv contrast cu vivacitatea exprimatã în sectiunea finalã, care a presupus chiar si un impresionant efort fizic, datã fiind complexitatea scriiturii pianistice. Constantã promotoare a muzicii românesti (Enescu, Lipatti, Silvestri) pe cele mai importante podiumuri de concert europene, Luiza Borac, laureatã a unor importante concursuri internationale, a dãruit melomanilor înregistrãri de referintã: integrala opusurilor enesciene pentru pian, în 2007 (BBC Music Award pentru cel mai bun CD cu muzicã instrumentalã, dupã o competitie la care au fost prezente 1500 de înregistrãri votate de mai bine de 40.000 de melomani), si integrala pianisticã Lipatti, premiatã de BBC Music Magazine.

Un concert de exceptie dãruit exigentului si experimentatului public meloman timisorean, un eveniment demn de anvergura si prestigiul Festivalului International „George Enescu”.

9 June 2017  Luiza Borac receives the Honorary Rotary Paul Harris Medal Award

18 July 2017   Rossini Wildbad Festival

Wunderbare Klänge in ungewöhnlicher Umgebung

Bad Wildbad. Ein warmer Sommerabend auf dem Sommerberg, langsam versinkt die orange leuchtende Sonne. Ein Konzertflügel in luftiger Höhe auf dem Podest, wo sonst die Benutzer der Rutschbahn starten. Rund 150 Besucher und ein glanzvolles und begeisterndes Klavierkonzert mit der international bekannten und mit vielen Preisen und Ehrungen ausgezeichneten rumänischen Pianistin Luiza Borac.

Diesmal klappte es: der Plan, ein Rossini-Konzert unter dem Motto "Ganz oben!" in 30 Metern Höhe auf dem Turm des Baumwipfelpfades zu organisieren. Der erste Anlauf war Anfang Juli an schlechtem Wetter gescheitert.

Der spiralförmig verlaufende Weg aufwärts diente als Zuschauerraum – eine solche Kulisse hatte die bekannte Pianistin Borac bisher noch nie. Nicht nur die Besucher und begeisterten Musikfreunde erlebten solch ein Ereignis somit zum ersten Mal. Mit dem Transport des Flügels auf den Turm des Baumwipfelpfades gelang dem Festivalteam zudem eine logistische Herausforderung, stets begleitet von der Unsicherheit, ob das traumhafte Sommerwetter halten oder ein Gewitterguss alle Mühe zunichte machen würde.

Der Weg auf die "Bühne" führte Luiza Borac nicht durch viele Gänge und Flure wie in Konzerthäusern, sondern rundum aufwärts im Turm in luftige Höhe. Die im roten Abendkleid hinaufschreitende Pianistin wurde von Festival-Intendant Jochen Schönleber begleitet.

Natürlich gehörte Gioachino Rossini ins Programm. Bereits im Vorjahr wurde die erfolgreiche Pianistin für ihr Konzert in Wildbad gefeiert. In diesem Jahr präsentierte sie, auf den magischen Ort abgestimmt, ein Programm mit Bach-Bearbeitungen (zwei Arien aus der Kantate "Was mir behagt, ist nur die muntre Jagd") von Dinu Lipatti, sozusagen als Hommage zu dessen 100. Geburtstag. Außerdem erklangen Werke von Isaac Albéniz ("Navarra" in persönlicher Fassung von Dinu Lipatti) und Franz Liszt (der bekannte "Liebestraum" und "Sonetto di Petrarca").

Natürlich gehörte Gioachino Rossini ins Programm mit der berühmten Kavatine des Figaro "Largo al factotum" in einer Fantasie von Grigori Ginsberg, eine grandiose Klavierinterpretation, welche die Zuhörer begeisterte. Besonders vertrackt ist die "Sonatine für die linke Hand" von Dinu Lipatti, welche die Klaviervirtuosin in erstaunlicher Brillanz einhändig meisterte.

Zu Dinu Lipatti hat Luiza Borac eine besondere Verbindung: Der 1950 mit 33 Jahren verstorbene Pianist Dinu Lipatti war gleichzeitig ein faszinierender Komponist. Luiza Borac hat seine Werke mehrfach auf CD eingespielt und wurde auch dadurch sehr bekannt. Glanzvoller Höhepunkt des Klavierkonzerts waren zwölf Etüden op. 25, von Frédéric Chopin. Technisch farbenreich, verspielt, perlend, beschwingt, wunderbar im Pianissimo, der Künstlerin gelang es auf wundervolle Weise, die Zuhörer für sich zu gewinnen.

Es passte einfach alles! Die anmutige Pianistin bot nicht nur ein faszinierendes Klavierkonzert der Spitzenklasse, sie war zudem beim Spiel ein überaus bewundernswerter Anblick.

Bald war der Turm auf zauberhafte Weise erfüllt von barocken, hyper-chromatischen und romantischen Klängen, dazu eine bemerkenswerte Akustik mitten im Wald. Das wechselnde Licht, die heraufziehende Dämmerung, das muntere Zwitschern der Vögel, das alles lässt eine Stimmung entstehen, die als einmalig gelten kann.

Frenetischer Applaus, Bravorufe. Zwei Zugaben folgten. Nochmals Lipatti "Nocturne" und schließlich ein furioser Abschluss mit dem Finale aus der Ouvertüre von Rossinis "Wilhelm Tell" der die Zuhörer begeisterte und diese mit dem einmaligen Erlebnis eines Konzerts "ganz oben" mitten im Wald in eine laue Sommernacht entließ. (Schwarzwälder Bote)

23 July 2017

Arturo Benedetti Michelangeli Festival

25 August 2017  INTERMUSICALE Chopin Festival Taunus

 

 

18 June 2017  R. Schumann Piano Concerto with Celler Kammerorchester / Eckard Pohl

5 March 2017  Nidderau 'Homage Dinu Lipatti' 

EBRACHER Musiksommer  14 May 2017

IN FRANKEN 14. Mai 2017

"Sie ist eine begnadete Pianistin, welche mit den 52 weißen und 36 schwarzen Tasten des Flügels phänomenale einzigartige Klangwelten erschafft.

 

Der Ebracher Musiksommer zählt zweifelsohne zu den musikalischen Attraktionen Frankens. Neben dem Kaisersaal und der Abteikirche in Ebrach, sowie dem Bamberger Konzertsaal, ist auch der Große Saal des Bad Kissinger Regentenbaues seit Jahren ein beliebter Aufführungsort für anspruchsvolle Konzerte. Dabei reisen die Zuhörer größtenteils aus der Region zwischen Bamberg, Erlangen, Kitzingen und Würzburg an. Auch viele Bad Kissinger gehören mittlerweile zur Fangemeinde. Rund 800 Zuhörer waren auch diesmal zum Konzert "Symphonisches Feuerwerk mit dem Staatsorchester Braunschweig - unter der Leitung von Gerd Schaller - gekommen. Mit der Ouvertüre zu "Jessonda" des romantischen Braunschweiger Komponisten Louis Spohr gelang schon ein einzigartiges Entree. Dieses farbenreiche Werk ist äußerst selten zu hören und zugleich eine musikalische Entdeckung. 
Die rumänische Pianistin Luiza Borac wurde international bereits mit zahlreichen Preisen überhäuft. Von der internationalen Musikpresse als "Virtuosin von erstaunlicher Brillanz" und "poetischste Künstlerin" bezeichnet, hat sie sich zu einer der charismatischsten Künstlerinnen ihrer Generation etabliert. Mit Ludwig van Beethovens "Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur" war sie der Höhepunkt im ersten Teil des Konzertes. Dabei zeigte sie sich erfrischend spielfreudig und strahlend in der Interpretierung und einem lupenreinen Anschlag. Mit Fortissimo-Schlägen des Orchesters, unterbrochen von einem lebhaft präludierenden Klavier beginnt das 5. Klavierkonzert Ludwig van Beethovens. Der Charakter des Werkes wird bereits durch die Tonart Es-Dur bestimmt, die sich in der eröffneten Kadenz sofort prächtig entfaltet. Im dritten Satz ist einer der effektvollsten Momente der Anschluss des Schlusssatzes. Langsam und leise ahnte Luiza Borac das Thema des Finales voraus. Das Rondo selbst verbindet sich auf glückliche Weise den typischen heiterschwungvollen Kehrauscharakter mit dem neuen Ernst thematischer und konzertierender Verarbeitung des Materials. Gerd Schaller, der Pianistin Luiza Borac und dem Staatsorchester Braunschweig gelang es auf Anhieb, die Herzen der Zuhörer zu erobern. Mit euphorischem Beifall belohnte das Publikum Luiza Borac's gelungene Aufführung. Diese gab als Zugabe Franz Schuberts "Ständchen" in der Bearbeitung von Franz Liszt ebenfalls in einer außergewöhnlichen Brillanz und Ausdrucksstärke. 
P. Klopf

Druckversion Druckversion | Sitemap
©luiza borac