LUIZA BORAC 

 

"Passion, sensitivity and amazing technical control are the words that sum up Luiza Borac’ s performance" BBC Music Award

 

"Impressive debut, stunningly played" New York Concert Review

 

"Formidable Interpreter" San Francisco Chronicle

 

"Spectacularly played and recorded" Los Angeles Times

 

"Wer den beiden klassischen Zwölferzyklen Chopins noch frische Akzente abgewinnen kann, darf sich zur Pianisten-Elite rechnen" Der Spiegel

 

"Luiza Borac schafft ein außergewöhnliches Gefühl der Identifikation mit der Musik, eine Offenbarung" Hi-Fi

 

"Impressive mastery, pianist of enviable professionalism" Gramophone

 

"Mit ihrer neuen CD löst Luiza Borac die Eintrittskarte für den Klavierolymp" Radio Bremen

 

 

Von der internationalen Musikpresse als „Virtuosin von erstaunlicher Brillanz“ und „poetischste Künstlerin“ (Süddeutsche Zeitung) bezeichnet, hat sich Luiza Borac - nicht zuletzt durch ihre preisgekrönten Aufnahmen für Avie Records - zu einer der charismatischsten Künstlerinnen ihrer Generation etabliert.

Spektakuläre Gewinnerin des BBC Music Magazine Award sowie weiterer rund 30 internationaler Preise und Auszeichnungen, darunter zahlreiche 1. Preise, besticht sie durch ihre souveräne Bühnenpräsenz, ihre leidenschaftlichen Interpretationen und eine erstaunliche Technik.

 

Ihr Weltpremiere-Projekt der Einspielung der Klavierwerke von George Enescu wurde 2007 mit dem begehrten BBC Music Award geehrt. Ihre Enescu-Aufnahmen bezeichnete die internationale Presse als "hervorragend, idiomatisch gespielt, vehement empfohlen" (BBC Music Award) und als "Maßstab zukünftiger
Interpretationen" (International Record Review).

 

Luiza Borac wurde als "ein Traum von einer Pianistin" (Rondo), "würdige Botschafterin für ein Genie" (Music & Vision) und als Pianistin „mit subtiler, aber absoluter Meisterschaft"(BBC Music Magazine) gefeiert. Für Gramophone ist "Boracs einziger Rivale Dinu Lipatti in der 3. Sonate" und Hi-Fi notierte "Luiza Borac schafft ein außergewöhnliches Gefühl der Identifikation mit der Musik, eine Offenbarung."

 

Luiza Borac konzertiert regelmäßig in Europa und den USA. 1991 sorgte sie für Furore, als sie beim Schleswig-Holstein Musik Festival für den erkrankten Svjatoslav Richter einsprang und sich euphorische Kritiken erspielte.

Solo-Konzerte gab sie u.a. in der Carnegie Hall New York, Walt Disney Hall, LACMA, Bing Theater Los Angeles, Abravanel Hall und Rose Wagner-Center in Salt Lake City, BBC Radio 3 "In Tune" London, Concertgebouw Amsterdam, Steinway Hall New York und London, Konserthus Stockholm, Puccini-Saal Mailand, Studio Flagey Bruxelles, Liederhalle Stuttgart, Barbican Centre London, NDR Hamburg u.a. Zudem trat sie bei bedeutenden Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Aldeburgh Festival of Music and the Arts, Oslo Music Festival, dem Prokofiev Festival im Barbican Centre London. Als Solistin spielte sie u.a. mit dem Netherlands Philharmonic Orchestra Amsterdam, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Utah Symphony Orchestra, dem Radio Orchester Bukarest und arbeitete mit Künstlern wie Vladimir Jurowski, Murray Perahia und Radu Lupu zusammen.

 

Bereits ihre Enescu-CD 2003 für Avie Records wurde auf der ganzen Welt hoch gepriesen - nicht nur wegen ihrer wunderbaren Aufführungen ("excellent playing" Gramophone,"best performance" BBC Music Magazine), sondern auch für die hohe Qualität der Tonaufnahme. Für die führende deutsche Musikzeitschrift Fono Forum war diese Aufnahme der "Stern des Monats".

Das Album Enescu Vol. 2 wurde 2006 von der US-amerikanische Zeitschrift Fanfare als Titel- Story gewählt. Zahlreiche nationale und internationale Radiostationen präsentierten umfassende Interviews zu der Einspielung. Nahezu spektakulär gewann das Album den renommierten BBC Music Magazine Award 2007. Aus 1500 CDs wählte die Jury sowie 40.000 Zuhörer die Enescu- Aufnahme als „beste Instrumental-Einspielung des Jahres“. In der Laudatio der BBC-Award-Jury wurde festgehalten: “With this set Luiza Borac illuminates some extraordinary, richly inventive piano music with subtle but absolute mastery. This is a set to place Enescu among great composers, superbly, idiomatically played, vehemently recommended”.

 

Luiza Boracs Repertoire umfasst rund 140 Werke für Klavier solo, 50 Werke mit großem Orchester sowie 60 in kammermusikalischer Besetzung von Barock bis Moderne. Auf CDs hat sie Werke von Beethoven, Brahms, Schubert, Chopin, Schumann, Liszt, Kreisler- Rachmaninoff, Franck, Debussy, Ravel, Enescu, Lipatti, Silvestri und Janacek aufgenommen.

 

Ihre CD-Einspielung Wanderer für Avie Records (2005) mit Werken von Schubert und Liszt erhielt ebenfalls international Annerkennung:

„impressive mastery, pianist of enviable
professionalism“ (Gramophone), „sicheres Gespür für Spannung und Entspannung ... leuchtende Klänge“ (Fono Forum), „mercurial readings and prismatic colours“ (Fanfare Magazine).

2009 erschien ein Chopin-Album von Luiza Borac bei Avie Records, das die Zyklen der 24 Etüden von Frédéric Chopin sowie die 'Polnischen Lieder' in der Bearbeitung von Franz Liszt präsentierte. Die ehrwürdige TIMES bedachte die CD sofort nach ihrem Erscheinen auf dem britischen Markt mit vier Sternen und urteilte „subtlety of touch and phrasing, ... recording of caressing depth“. Die internationale Presse lobte die Einspielung ebenfalls: "mit dem Album hat die Pianistin Luiza Borac wohl viele Erwartungen übertroffen...brillante Einspielung" Hessischer Rundfunk, CD-Tipp, hr2 Kultur "wärmeren Ton als Pollini, hellerem Terrain als Arrau" Peter Cossé, Klassik-Heute, "easily the best vesions of those currently available...grace, radiant tone" Gramophone, "one of the most consistantly admirable accounts among current complete editions" International Record Review. Die Aufnahme ist eine Hommage an ihren langjährigen Produzenten und Förderer John Barnes. Seit den frühen 60er-Jahren hat er, besessen von seiner Suche nach Klangperfektion, voller Leidenschaft und Hingabe tausende Aufnahmen u.a. der Opernaufführungen in Glydebourne realisiert.

Am 20. September 2009 spielte Luiza Borac in Überlingen die Uraufführung von Robert Schumanns neu entdeckter Komposition Ahnung. Das 24 Takte umfassende Werk für Klavier solo gehört vermutlich zu den „Kinderszenen“ und dürfte 1838 entstanden sein. Bei der Überlinger Notenhandschrift handelt es sich um das erste Schumann-Manuskript mit einer unbekannten Komposition, das seit dem frühen 20. Jahrhundert ans Licht der Öffentlichkeit gelangt ist.

Ebenfalls 2009 folgte Luiza Borac der Einladung des Organisationskomitees des Internationalen Klavierwettbewerb Gina Bachauer, als „Musik-Botschafterin“ im Rahmen des Projektes „Music-In- Our-Schools“ zu wirken. Sie konzertierte und lehrte eine Woche lang in zahlreichen Schulen in Salt Lake City und begeisterte

ca. 3.000 Kinder für klassische Musik.

 

Die gebürtige Rumänin begann ihre Musikausbildung mit 4 Jahren und erlangte ihr Abitur am „George Enescu Musikgymnasium“ für Hochbegabte in Bukarest. Jeweils mit der höchsten Aus- zeichnung schloss sie ihr Studium an der Musikhochschule Bukarest und später die Solistenklasse der Hochschule für Musik und Theater Hannover ab. Meisterkurse an der Juilliard School of Music New York, der Como International Piano Foundation, den Holland Music Sessions und der Salzburger Internationalen Sommerakademie vervollständigten ihre Ausbildung.

Luiza Borac gewann mehr als 30 Preise und Auszeichnungen: 1. Preise beim Internationalen Musikwettbewerb Viotti-Valsesia, Italien und dem Mendelssohn-Wettbewerb der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin, den Debüt-Preis der Carnegie Hall New York, die Silbermedaille beim Internationalen Klavierwettbewerb Gina Bachauer in Salt Lake City, den 1. Preis, den „Prix d’Oslo“, den „Grieg“-Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Klavierwettbewerb Edvard Grieg in Oslo 2002.

Zu ihrer Unterrichtstätigkeit gehören Dozenturen an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, der Salzburger Internationalen Sommerakademie Mozarteum sowie Meisterkurse weltweit. Luiza Borac wurde im Jahr 2000 mit dem Dorothea-Erxleben Auszeichnung geehrt – ein Preis, mit dem das Ministeriums für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen junge Wissenschaftlerinnen ehrt. Als Jury Mitglied wurde sie mehrmals zu den Gina Bachauer USA, Città di Bari und Ennio Porino, Italien Internationalen Klavierwettbewerben eingeladen.

 

Luiza Borac arbeitet eng mit verschiedenen international bekannten Wohltätigkeitsorganisationen zusammen. Dazu gehören das Projekt „Music In Our Schools“ der Bachauer Foundation, das MENORAH Projekt für die jüdischen Opfer im norddeutschen Schaumburg-Lippe sowie eine rumänische Einrichtung, die in der Heimat der Künstlerin Waisen- und Straßenkinder unterstützt. Im November 2011 wurde sie „Ambassadrice de la Cité épiscopale“ der UNESCO-Stadt Albi, die ihr für ihr Engagement in Polio Plus, dem internationalen Rotary- Projekt gegen Kinderlähmung, auch ihre Ehrenmedaille verlieh.

 

Ihre neueste Aufnahme, eine Doppel CD mit Klaviermusik von Dinu Lipatti, zusammen mit der renommierten Academy of St. Martin-in- the-Fields, die mehrere Weltersteinspielungen beinhaltet, wurde mit 5 Sternen von der BBC Music Magazine und mit 18 Sternen (max.) und als Beste CD des Doppelmonats von Piano News ausgezeichnet, als Outstanding von der International Record Review und Album of the Week von Sinfini und Artsjournal ausgewählt, und in umfangreichen Rezensionen und Sendungen vorgestellt bei Der Spiegel, WDR, Musicweb, Audiophile, Pizzicato u.a.

2014 promovierte Luiza Borac mit der Forschung über das Klavierwerk George Enescus und erhielt summa cum laudae an der Musik Universität Bukarest im Bereich Musikwissenschaft.

Dem internationalen Erfolg des DINU LIPATTI Albums folgend, würdigte Luiza Borac mit ihrer neuesten Aufnahme 'Chants nostalgiques' im 2014 erneut die Erinnerung an große komponierende Pianisten der Vergangenheit. Die Aufnahme wurde vom WDR, Nordwestradio, The Independent, Irish Times, Pianist und Classical Ear vorgestellt und erhielt international Annerkennung:

'A singing tone, well-judged tempos and fine pedalling put Borac high on the list of Liszt players, and her recording of the Silvestri pieces invites repeated listening.' (Pianist Magazine)

'Throughout it all Luiza Borac maintains a feeling for vocalise and proves more than able to delve into the emotional intensity of the music, combining the transcribers’ excesses of fancy alongside the intention of the original into an arresting union. Excellent sound quality with useful booklet notes – urgently recommended.' (Classical Ear)

 

2016 widmete Luiza Borac ihr Tournée in Deutschland, Holland und der Schweiz dem Andenken der Pianistin Alice Herz-Sommer. Die älteste Pianistin der Welt starb 2014 im Alter von 110 Jahren in London. 

Luiza Borac besuchte Alice Herz-Sommer, um Inspirationen für ihre bevorstehende Aufnahme der Chopin-Etüden zu bekommen, denn die 24 Etüden waren ein wichtiger musikalischer und persönlicher Meilenstein im Leben von Alice Herz-Sommer. Diese Begegnung schilderte Luiza Borac in einem Bericht, der zunächst in einer Londoner Zeitschrift erschien, um dann ins Oskar-Portfolio des Films aufgenommen zu werden. 

 

2017 widmete Luiza Borac rund 30 Konzerte in Italien, Rumänien, Italien und der Schweiz dem legendären Pianisten und Komponisten Dinu Lipatti zu seinem 100. Geburtstag.

Auch im 2017 wurde ihr die Paul Harris Medaille verliehen für ihr Engagement im Rotarys weltweit größte Campagne End Polio Now.

Ihr neuestes Album 'Inspirations & Dreams' - 2017 erschienen - mit Werken von Enescu, Ravel, Debussy und Mihalovici ist dem rumänischen Komponisten George Enescu gewidmet.

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